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Pflanzliches oder tierisches Eiweiß? Hier gibt es Fakten zu lesen.

Der Ausgangspunkt sollte immer eine gesunde Ernährung sein. Tierische und pflanzliche Proteine sollten dabei in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Eine Kohortenstudie der US Health Care Professionals hat herausgefunden, dass ein übermäßiger tierischer Eiweißkonsum (viel rotes und verarbeitetes Fleisch) negative gesundheitliche Auswirkungen haben kann. Durch die Substitution tierischer Eiweiße mit pflanzlichen Proteinen, konnte eine deutliche Verbesserung festgestellt werden.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt pro Woche nicht mehr als 300-600 g Fleisch zu essen. Das Motto lautet: Alles in Maßen.         Fisch enthält zum Beispiel neben Proteinen essentielle Fettsäuren, die lebensnotwendig sind.

Laut der Framingham Third Generations Study des National Heart, Lung, and Blood Institute sowie der Boston University,  spielt die Quelle der Proteine für den Muskelaufbau keine primäre Rolle. Protein führt zu Muskelwachstum – die Quelle ist dabei nicht entscheidend. Man kann also problemlos tierisches Protein durch pflanzliches Protein ersetzen bzw. ergänzen. Wenn man auf die richtige Zufuhrmenge achtet, brauchst man also keinen Proteinmangel zu befürchten.

Pflanzliche Eiweißquellen wie Linsen, Chia Samen, Nüsse und Co. sind die perfekte Alternative zu Hähnchen und Schweinefilet und passen super in eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

 

Tipp: Bei regelmäßigem Training empfehlen wir 1,3 g – 1,5 g Protein pro kg Körpergewicht